Oberflächenreinigung mit Sandstrahlen

Was ist Sandstrahlen?

Beim Sandstrahlen wird mithilfe eines Luftstroms der Sand beschleunigt, um die Abreinigung von Oberflächen zu erreichen. Als Strahlmittel wird auf eine Vielzahl von Materialien wie zb. Korund, Soda oder auch Nussschalen zurückgegriffen.

Daneben können  die gereinigten Flächen zb. nach einer Graffitientfernung versiegelt und mit einer Antigraffitihaftschicht versehen werden.

Wie funktioniert Sandstrahlen?

Bei der Oberflächenbehandlung mit Sandstrahlen wird ein Gemisch aus dem Schleifmaterial und Luft unter Druck auf die zu behandelnde Oberfläche gebracht. Mit unseren modernsten Strahlanlagen sind wir in der Lage, Strahldrücke stufenlos von 3-10 bar einzustellen. Das Sandstrahlen ist ein abrasives Verfahren.

Wo wird Sandstrahlen eingesetzt?

In unserem großen Strahlcontainer können Objekte bis zu 5m Länge, 2m Breite und 2m Höhe bearbeitet werden.
Selbstverständlich sind wir auch in der Lage, diese Arbeiten bei Ihnen vor Ort auszuführen.

Sandstrahlen wird eingesetzt zur Reinigung von Gebäudeaußenwänden, zur Sanierung von Beton, zur Vorbereitung von Untergrund durch das Aufrauen, zur Entfernung von Rost- oder Farbschichten auf Metallkonstruktionen und zur Reinigung von Metallteilen, Motoren oder Anlagen.

Vorteile

Durch das Sandstrahlen wird die bearbeitete Oberfläche gleichmäßig gereinigt. Das Verfahren eignet sich besonders gut, um Oberflächen zur Weiterbearbeitung vorzubereiten.

Andere Strahlmittel

Sandstrahlen mit Quarzsand darf heute nur noch mit Sondergenehmigung durchgeführt werden, da der Siliziumstaub lungengängig ist und Silikose, eine Lungenerkrankung, verursacht. Stattdessen kommen heute eine Vielzahl alternativer Strahlmittel wie beispielsweise Hochhofenschlacke, Nussschalen, Glasperlen oder sogar Salz zum Einsatz. Das Strahlmittel kann so auf den zu behandelnden Werkstoff abgestimmt werden, wobei Glasperlen eine besonders wichtige Rolle einnehmen. "Sandstrahlen" ist heute somit ein Sammelbegriff für das Strahlen mit unterschiedlichen Festkörpern.

Beispiele